Jetzt ist die beste Zeit, das Leben zu genießen

Bei Greta Silver geht das Leben mit 60plus erst so richtig los: Mit 66 wagt sie den Einstieg bei YouTube, sie wird als Best Ager Model gebucht, betreibt ihren eigenen Ratgeber-Blog und nun, mit 70 Jahren, hat sie eine hinreißende Liebeserklärung an das schwungvolle Älterwerden geschrieben.


LESEPROBE

ALT WERDEN IST WIE BRAUSEPULVER AUF DER ZUNGE

Ich bin siebzig, also in meiner Blütezeit, und genauso fühle ich mich. Ich möchte keinen Tag jünger sein, denn mein Leben wird immer leichtfüßiger, spannender, kreativer. Ein großes Glück ist dieses Alter. Und so bunt. Das hätte ich mir in früheren Jahren niemals träumen lassen. Aber ich hatte auch keine schlimmen Vorstellungen vom Alter. Es konnte also keine selbsterfüllende Prophezeiung wahr werden, dass im Alter alles Schöne vorbei wäre. Ganz im Gegenteil! Wenn ich morgens aufwache, kribbelt die Freude auf den neuen Tag schon in mir. Was wird heute Tolles passieren? Ich bin froh, dass dieses ganze Rumgezappel früherer Jahre hinter mir liegt und ich nur noch das tue, was mir Spaß macht. Ich muss nicht, ich will. Und das macht den entscheidenden Unterschied. Ich muss nicht mehr durch meinen Tag hetzen, um große Ziele – Job, Familie, Haus – zu erreichen. Ich kann tun, was ich möchte. Und ich will eine Menge und brauche mir diese Zeit nicht zu stehlen.

Jede Zeit ist meine Zeit.

Mit siebzehn Jahren beschloss ich, hundertzwanzig zu werden. Also ist das mit der Blütezeit meines Lebens, in der ich mich nun befinde, keine Beschönigung oder Alterstorheit. Damals lud Omi die ganze Familie zu ihrem sechsundsiebzigsten Geburtstag ein. Es kamen auch alle, weil Omi auf der Einladung vermerkt hatte, dass dies ihr letzter Geburtstag sei. Ich sehe mich noch mit meinen Cousinen und Cousins hinter der Fliederlaube in Omis Garten stehen. „Ist Omi eigentlich krank?“, fragte ich. „Sie sieht doch noch ganz fit aus. Aber wenn das jetzt ihr letzter Geburtstag ist …“ „So ein Quatsch“, meinte mein ältester Cousin. „Kein Mensch weiß, wann er stirbt.“ „Ich mach das anders“, entgegnete ich. „Ich entscheide jetzt, dass ich hundertzwanzig Jahre alt werde.“ Mein Cousin nickte, als wäre er befugt, das abzusegnen. Auch ohne sein Nicken war es für mich abgemacht. Einhundertzwanzig. Sollte ich das nicht schaffen, wäre es auch egal. Immerhin stand jetzt mal eine Zahl im Raum. Meine Omi war nicht krank, sodass man mit ihrem Ableben hätte rechnen müssen. Sie feierte in den nächsten Jahren noch zehn Mal ihren letzten Geburtstag, und stets reisten alle aus ganz Deutschland an. Omi hatte es faustdick hinter den Ohren. Alter und Krankheit sind vielerorts eine unheilvolle Ehe eingegangen, geradeso als gäbe es Krankheiten in der Jugend nicht. Manchmal erzählen mir Menschen von lebensbedrohlichen Krankheiten, die sie überwunden und bereichert haben. Ich versuche dann immer herauszufinden, was sie in der Bewältigung dieser Krise gelernt haben, und hoffe, dass ich das auch ohne die Krankheit hinbekomme. Ich glaube nicht, dass man im Alter automatisch krank wird und in jungen Jahren automatisch immer gesund ist.

Greta Silver

nahm bereits früh die Verantwortung für ihr Glück selbst in die Hand. Das Alter entdeckt sie als begeisternde Phase, wo das Lebens-Knowhow trägt und das Gezappel der jungen Jahre mit Stress und Zeitnot vorbei ist. Als millionenfach geklickte YouTuberin und BestAger-Model macht die Unternehmerin und Mutter von drei Kindern Mut und steckt mit ihrer Lebensfreude an.

„Omi hatte es faustdick hinter den Ohren“

Für mich sind das alles Denkmuster, die den eigenen Spielraum einschränken, auf dem wiederum Lebensfreude erwächst. Denn wenn ich das Alter von vorneherein als Lebensabschnitt betrachte, in dem ich siech dem Ende entgegensehe oder bestenfalls nur noch mit angezogener Handbremse fahre, dann wird das auch so sein. Manchmal kommt es mir so vor, als wäre jeder Tag ein Kindergeburtstag. Klingt das albern? Aber mal andersherum betrachtet: Welches Bild verankern wir in unserem Gehirn von unserem eigenen Alter? Und wieso soll das Leben jenseits der vier, vierzehn und vierzig nicht mal sprudeln dürfen wie Brausepulver? Ich möchte nicht mehr jung sein. Nichts zieht mich in das Hamsterrad meiner früheren Jahre. Als ich siebzehn war, glaubte ich, mit fünfunddreißig sei das spannende Leben vorbei. Als ich fünfunddreißig war, kamen mir die Fünfzigjährigen uralt vor und mit fünfzig die Fünfundsechzigjährigen, und so geht es dahin, was beweist: Alter ist total subjektiv – und das bedeutet, dass jeder darüber bestimmen kann, wie „alt“ oder „jung“ er sich fühlt. Alter ist Ansichtssache! Mit diesem Buch möchte ich Sie anstiften, sämtliche grauen Vorstellungen vom Alter zu kündigen. Es liegt allein an Ihnen, ob Sie die Tür für die Lebensfreude öffnen. Glücklich sein ist eine Entscheidung! Ich weiß, wovon ich spreche, denn ich habe es selbst ausprobiert – und es hat geklappt. Wenn ich was mache, dann richtig, also auch das Älterwerden. Ich lebe einfach wie immer: voller Begeisterung.

Greta Silver

Wie Brausepulver auf der Zunge

Glücklich sein ist keine Frage des Alters

»Diese Frau hat definitiv Style.«

    Michael Michalsky | ZDF Volle Kanne | 2. Mai 2018

 

»So schön, cool und glücklich kann man mit 70 aussehen.«

BILD der FRAU | 04. Mai 2018

 

»Man mag Greta Silver gleich, weil sie so fröhlich ist.«

Frankfurter Rundschau| 07. Mai 2018

»Sie modelt, bloggt, schreibt und ist eine Silver-Surferin par excellence.«

NDR | Tietjen & Bommes | 11. Mai 2018

 

„Was für eine tolle Frau! Greta Silver: Model, YouTube-Star und jetzt auch noch Bestsellerautorin. Mit 70 ist sie im besten Alter und das fühlt sich an wie Brausepulver auf der Zunge.“

NDR DAS! | Inka Schneider | 16. Juli 2018

 

»Ihr aktuelles Buch ist ein Bestseller und eine Bedienungsanleitung für entspanntes Älterwerden.«

ZDF | Dunja Hayali | 08. August 2018

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